 | Die Ziele der Reihe von Symposien.
 | Die Erforschung des kulturellen, politischen,
gesellschaftlichen und religiösen Rahmens der Entfaltung der
russischen Exilkultur als der wichtigsten Form des Dialoges
zwischen Ost und West im 20. Jahrhundert. |
 | Die Kommunikationsformen innerhalb der russischen Diaspora. |
 | Das russische kulturelle Gedächtnis und sein Fortbestehen im
Spannungsfeld der totalitären Ideologien in Russland und Europa. |
|
 | Die Bedeutung für Europa im kulturellen Sinn.
 | Wir fördern das Verständnis der Beziehungen zwischen Russland
und Europa. |
 | Wir untersuchen das kulturelle und religiöse Leben einer
bedeutenden Diaspora als Teil der europäischen Geistesgeschichte. |
 | Wir wollen auf den russischen kulturellen, literarischen,
geistigen und spirituellen Beitrag für Europa aufmerksam
machen. |
Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit der A. A.
Brediusstichting (Hernen / Niederlande) liegt in der Erforschung der
kulturellen Beziehungen zwischen Ost und West. Damit soll ein umfassender
Beitrag zur europäischen Verständigung geleistet werden, darunter auch zum
Verständnis für die orthodoxen Kulturen im Westen. Seit 2001 unterstützt
die Stiftung die Forschungsarbeit zur russischen Diaspora in Europa, ihrem
kulturellen und religiösen Leben sowie ihrer Identität. Nach einem ersten,
erfolgreich verlaufenen Symposium der Stiftung (2002), an dem Wissenschaftler aus
den Niederlanden, Belgien, Deutschland, der Schweiz, Österreich,
Tschechien, Italien, Frankreich, Russland teilnahmen, wurde The Russian
Diaspora Research Group gegründet, die weitere Aktivitäten der
Stiftung in diese Richtung koordinieren soll. Das Entstehen einer solchen
wissenschaftlichen Vereinigung war seit langem als ein Desiderat empfunden,
wie uns in zahlreichen Reaktionen darauf bestätigt wurde. Die Ergebnisse
des ersten Symposiums werden demnächst als Buch im Peter Lang Verlag Wien erscheinen.
Die gegenwärtige Etappe in der Entwicklung der Europäischen
Union involviert mehrere Länder, deren Geschichte im 20. Jahrhundert durch
totalitäre Ideologien geprägt wurde. Unser Dialog mit diesen Ländern verläuft
daher unter besonderem Vorzeichen. Die geisteswissenschaftliche Forschung erörtert
erstmals in einer grenzübergreifenden Perspektive die Folgen der totalitären
Beinflussung von Nationalkulturen. Anstelle der ideologisch manipulierten
Versionen tritt jetzt eine intensive Suche nach den Bereichen der
kulturellen Identität, die mehrere Jahrzehnte lang verboten und verschüttet
waren. Auf diese Weise wird das Verhältnis zwischen Ost und West neu
definiert. Eine besondere Rolle kommt dabei der Erforschung der
Integrationsmechanismen zu, die diesen Dialog stützen. Die russische
Exilkultur erweist sich bei dieser Fragestellung als eine wesentliche Ergänzung
des herkömmlichen, national gefaßten Themenspektrums. Ihr vielfältiger
Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaft, Kunst, Theologie, Literatur in
Europa bringt ihr hohes dialogisches Potential zum Ausdruck. Unser Augenmerk
richtet sich indes auf die Formen dieses Dialogs mit der jeweiligen europäischen
Gastkultur. Von diesem Standpunkt aus sind wertvolle, bislang unbekannte
oder wenig beachtete Erkenntnisse sowohl über die russische Exilkultur als
auch über den Kreis der west- und zentraleuropäischen Kulturen zu
erwarten. Das vorrangige Ziel des Symposium ist Erforschung der
Kommunikationsmechanismen der russischen Exilkultur in Europa. Es geht um
die weltanschaulichen Voraussetzungen, die einen Dialog fördern oder
umgekehrt diesen verhindern; um die Verständigigungsbereitschaft oder die
Verweigerung; um die Übersetzbarkeit der Kulturen oder die Proklamation des
Ausschließlichen.
|
|
|
What's new? Что
нового?
http://www.acer-russie.org/agi_campagne.html
Вышел журнал TSQ N13
Participants'
photographs
Фотографии
от
участников
The Second International Symposium of the A. A. Bredius Foundation 29. X. – 31. X.
2004, program

|